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Kinder sind keine Packesel!

Schulranzen-Check

Ein zu schwerer Schulranzen kann Rücken und Haltung belasten. So finden Sie das passende Gewicht und schützen die Wirbelsäule Ihres Kindes.

Illustration eines Esels mit bunten Schuhen und dem Text "Kinder sind keine Packesel!"

Wenn der Kauf einer Büchertasche ansteht, wird ein Thema besonders wichtig: Die Rückengesundheit Ihres Kindes. Im Wachstumsalter entwickeln sich Knochen und Wirbelsäule noch und daher warnen viele Gesundheitsexperten vor einem negativen Einfluss eines zu schweren und falsch getragenen Schulranzens.

Bereits ab der 1. Klasse müssen Schulkinder eine Menge Schulsachen auf ihrem Rücken tragen. Daher sollten Sie darauf achten, was Ihr Kind aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen tragen kann und was es überhaupt tragen sollte. Jedes Kind ist unterschiedlich und entwickelt sich unterschiedlich. Eine pauschale Antwort auf die Frage nach dem richtigen Gewicht kann deswegen nicht gegeben werden. Darüber hinaus ist auch ausschlaggebend, wie fit Ihr Kind ist. Bewegung ist grundsätzlich wichtig für eine gesunde Entwicklung und eine gute Körperhaltung.

Das meiste Gewicht machen die Schulsachen aus, insbesondere Bücher, Malkasten und ähnliche schwergewichtige Dinge. Aus diesem Grund sollte Ihr Kind nur das mit in die Schule nehmen, was es auch tatsächlich braucht. In diesem Zusammenhang spielt auch das richtige Tragen eine Rolle sowie ein geeigneter Schulranzen.

Wie schwer darf der Schulranzen wirklich sein? Abschied von der Prozent-Regel

„Maximal 15 % des Körpergewichts“ – diese Faustformel kennen fast alle Eltern. Doch wer sie heute noch strikt anwendet, ignoriert den aktuellen Stand der Wissenschaft (z. B. die Kid-Check-Studie der Universität des Saarlandes). Die starre Prozent-Regel gilt als überholt und nicht mehr zeitgemäß.

Warum die Prozent-Regel hinkt

Die alte Regel ist aus zwei Gründen problematisch:

  1. Die Fitness-Falle: Ein sportliches, muskulöses Kind kann oft problemlos mehr tragen als ein gleich schweres, aber untrainiertes Kind. Die körperliche Konstitution ist entscheidend, nicht die Zahl auf der Waage.
  2. Die Gewichts-Paradoxie: Kinder mit etwas mehr Übergewicht müssten laut der alten Formel schwerere Ranzen tragen als ihre zierlichen Mitschüler. Das macht ergonomisch keinen Sinn, da der Bewegungsapparat durch das Eigengewicht bereits gefordert ist.

Worauf es wirklich ankommt

Anstatt mit der Küchenwaage zu hantieren, sollten wir auf die Belastungssignale des Kindes achten. Ein Ranzen ist dann zu schwer, wenn:

3 Tipps für einen gesunden Rücken

Passform Der Ranzen sollte eng am Körper liegen und oberhalb des Gesäßes abschließen. Brust- und Beckengurte helfen, das Gewicht zu verteilen.
Packtechnik Schwere Bücher gehören direkt an den Rücken, Kleinkram nach vorne.
Bewegung Der beste Schutz gegen Rückenschmerzen ist eine starke Muskulatur. Ein fitter Rücken trägt das Gewicht fast von allein.

Fazit: Hören wir auf zu wiegen und fangen wir an, hinzusehen. Jedes Kind ist individuell – und so sollte auch die Last auf seinen Schultern bewertet werden.